Statuten im PDF-Format

 

Durch die Mitglieder des Vereins der Grundeigentümer genehmigte Fassung, vom 13. November 2013

I. NAME UND SITZ DES VEREINS

 

Art. 1

Unter dem Namen Verein Grundeigentümer Zürich West („VGZW“) besteht mit Sitz in Zürich ein Verein im Sinne von Art. 60ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

II. VEREINSZWECK

 

Art. 2

Der Verein Grundeigentümer Zürich West vertritt die Interessen seiner Mitglieder und setzt sich für eine eigentümerfreundliche qualitative Quartierentwicklung u.a. zu folgenden Themen ein:          

a) Sicherheit und Sauberkeit

b) Erreichbarkeit und Vernetzung

c) Standortattraktivität

Der Verein vertritt seine Interessen auf lokaler, kantonaler und Bundesebene.

 

III. MITTEL

Art. 3

Der Verein fördert seine Zielsetzungen mit folgenden Massnahmen:

a) Seine Mitglieder verpflichten sich, sich für die Zielsetzungen des Vereins einzusetzen.

b) Der Verein wird diese durch geeignete Massnahmen publik machen.

c) Der Verein wird seine Voten und Interessen in den entsprechenden Gremien vertreten.

Art. 4

Die finanziellen Mittel bestehen aus:

a) Einnahmen von Sponsoren und Mitgliedern

b) Zinsen des Vereinsvermögens

c) Erträgen aus Veranstaltungen, Dienstleistungen an Dritte und Publikationen

d) Vermächtnissen und Schenkungen, welche jeweils dem Vereinsvermögen zugewiesen werden.

IV. ORGANISATION

Art. 5

Die Organe des Vereins sind:

a) die Generalversammlung der Mitglieder
b) der Vorstand
c) die Revisoren (Rechnungsprüfungskommission)

A. Generalversammlung

Art. 6

Die Generalversammlung wird vom Vorstand mindestens 15 Tage im voraus einberufen. Die Einladung erfolgt schriftlich an alle Mitglieder.

Die ordentliche Generalversammlung hat in der Regel im ersten Semester nach Abschluss des Vereinsjahres stattzufinden (vgl. Art. 18).

Ausserordentliche Generalversammlungen werden auf Beschluss einer Generalversammlung, des Vorstandes oder eines Fünftels der Mitglieder durchgeführt, sofern ein solches Begehren schriftlich unter Anführung des Zweckes an den Vorstand gestellt wird.

Art. 7

Die Beschlussfassung geschieht durch das Mehr sämtlicher an der Versammlung anwesender Stimmberechtigter (absolutes Mehr).

Juristische Personen gelten dann als anwesend, wenn mindestens ein Organ (Verwaltungsrat, Direktionsmitglied) oder ein ausdrücklich bezeichneter Mitarbeiter einer anderen Stufe an der Versammlung anwesend ist.

Ein Mitglied kann sich durch ein anderes Mitglied mittels schriftlicher Vollmacht mit oder ohne Stimm-/Wahlinstruktion an der Versammlung vertreten lassen und gilt somit als anwesend.

Für Ordnungsanträge genügt ein Drittel der Stimmenden.

Für Abstimmungen über Statutenrevisionen, Auflösung des Vereins, Gründung von Sektionen oder Vereinigungen mit einem anderen Verein, ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder und die Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

Art. 8

Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, der Vizepräsident oder einer der Co-Präsidenten des Vorstandes, das Protokoll ein vom Vorstand bestellter Sekretär. Die Versammlung wählt in offener Abstimmung die erforderliche Anzahl Stimmenzähler.

Art. 9

Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen durch Handmehr, wenn nicht ein Drittel der Anwesenden geheime Stimmabgabe verlangt.

Bei Beschlüssen über die Entlastung der geschäftsführenden Organe haben Mitglieder, die in irgendeiner Weise an der Geschäftsführung teilgenommen haben, kein Stimmrecht.

Ebenso ist ein Mitglied nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung, Rechtsgeschäfte oder Rechtsstreitigkeiten des Vereins mit ihm, seiner Firma oder Verwandten betreffen.

Art. 10

Der Generalversammlung stehen folgende Befugnisse zu:

a) Wahl des Präsidenten, der übrigen Vorstandsmitglieder und der Revisoren, sowie von Kommissionen, sofern deren Bestellungen nicht ausdrücklich dem Vorstand übertragen werden.

b) Abnahme des Geschäftsprüfungsberichtes und der Jahresrechnung sowie des Berichtes der Revisoren; Entlastungserklärung an die geschäftsführenden Organe (Décharge - Erteilung).

c) Erledigung von Beschwerden gegen die geschäftsführenden Organe.

d) Ernennung von Ehren- und Freimitgliedern auf Antrag des Vorstandes.

e) Abänderung oder Ergänzung der Statuten.

f) Auflösung des Vereins oder dessen Vereinigung mit anderen Vereinen.

g) Beschlussfassung über alle andern der Generalversammlung von Gesetzes wegen, durch die Statuten vorbehaltenen oder vom Vorstand an sie überwiesenen Gegenstände.

h) Beratung über Anträge von Mitgliedern, welche dem Präsidenten mindestens 5 Tage vor der Versammlung schriftlich eingereicht wurden. Anträge
über nicht in der Traktandenliste aufgeführte Geschäfte, die erst in der Versammlung gestellt werden, können mit Zustimmung eines Drittels der Anwesenden behandelt werden.

B. Der Vorstand

Art. 11

Der Vorstand besteht aus maximal 12 Mitgliedern, nämlich:
Präsident, Vizepräsident (oder Co-Präsidenten), Quästor, Aktuar und weiteren Mitgliedern. Er konstituiert sich selbst.

Die Amtsdauer beträgt ein Jahr; nach dessen Ablauf sind sämtliche Mitglieder des Vorstandes wieder wählbar. Während einer Amtsdauer neugewählte Mitglieder treten in die Amtsdauer derjenigen ein, an deren Stelle sie gewählt sind. Freiwilliger Rücktritt muss drei Monate vorher dem Vorstand angesagt werden.

Art. 12

Der Vorstand versammelt sich auf Einladung seines Präsidenten unter Angabe der Traktanden, Ort und Zeit, so oft als es die Geschäfte erfordern. Die Einberufung erfolgt mindestens 5 Tage vorher; in dringenden Fällen ist die Abkürzung der Frist gestattet. Über andere als in der Traktandenliste verzeichnete Gegenstände kann der Vorstand ebenfalls gültige Beschlüsse fassen.

Zur Beschlussfassung ist die Anwesenheit von wenigstens der Hälfte der Vorstandsmitglieder erforderlich.

Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit.

Auf dem Zirkularweg kann der Vorstand ebenfalls gültig beschliessen, wobei jedem Mitglied das Recht zusteht, die Behandlung des Geschäftes in der Sitzung zu verlangen. Über die Vorstandsbeschlüsse wird Protokoll geführt.

Von den Mitgliedern im Vorstand wird erwartet, dass sie an den Vorstandssitzungen aktiv teilnehmen oder sich durch eine entsprechende Fachperson vertreten lassen.

Art. 13

Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

a) Beschlussfassung in allen Vereinsangelegenheiten, welche nicht ausdrücklich der Generalversammlung oder anderen Organen übertragen sind. Insbesondere stehen ihm die gesamte Geschäftsführung, Verwendung der vorhandenen Gelder und die allgemeine Überwachung der Interessen des Vereines zu.

b) Vollzug der Vereinsbeschlüsse

c) Ausarbeitung von Themenstellungen in Projektgruppen ggf. unter Beizug von externen Experten, die auf die Umsetzung des Vereinszweck hinwirken oder diesen konkret umsetzen.

d) Vertretung des Vereins nach aussen. Die rechtsverbindliche Unterschrift des Vereins führt der Präsident zusammen mit dem Quästor, im Verhinderungsfalle der Vizepräsident oder einer der Co - Präsidenten anstelle des Präsidenten und ein Vorstandsmitglied anstelle des Quästors.

e) Einberufung der Generalversammlung

f) Organisation des durch die Statuten vorgesehenen Vereinsbetriebes im Rahmen der Statuten und der Vereinsbeschlüsse.

g) Genehmigung von Reglementen für den Betrieb und für die übrige Vereinstätigkeit.

h) Anstellung und Überwachung des für den Vereinsbetrieb nötigen Personals und die Beauftragung der zur Wahrnehmung der Vereinsinteressen notwendigen Spezialisten.

i) Erhebung von Einsprachen gegen Erlasse und Beschlüsse von Behörden, sowie Führung von Prozessen, Rückzug und Anerkennung von Klagen, Ab-schluss von Vergleichen.

j) Ausarbeitung aller für den Betrieb des Vereins erforderlichen Reglementen, die jedoch der Genehmigung durch die Generalversammlung bedürfen.

k) Aufnahme und Ausschluss von Aktiv- und Passivmitgliedern.

l) Festlegung von abweichenden Mitgliederbeiträgen und Antragstellung an die Generalversammlung (vgl. Art. 15, lit. d).

m) Genehmigung von ausserordentlichen, in der Jahresplanung nicht berücksichtigten Budgets bis zu einer maximalen Gesamthöhe von CHF 20'000,-

C. Die Revisoren

Art. 14

Die Generalversammlung wählt auf die Dauer von zwei Jahren zwei Revisoren, sowie einen Suppleanten. Sie prüfen und verifizieren Inventar, Rechnungen, Buchführung, Belege und Kassabestand und legen der Generalversammlung einen schriftlichen Bericht über die Ergebnisse ihrer Revisionstätigkeit und über die Prüfung der Jahresrechnung vor, mit begründetem Antrag auf Genehmigung oder Nicht - Genehmigung.

V. MITGLIEDER

Art. 15

Als Mitglieder in Zürich West können grundsätzlich Grundeigentümer, Grossmieter und Inhaber von Kaufrechten aufgenommen werden oder deren Beauftragte wie Immobilienverwaltungen, Projektentwickler oder Stockwerkeigentümervertreter für die Dauer ihres Engagements im Gebiet.

Der Verein kennt folgende Mitgliederkategorien:

a) Aktivmitglieder:
Es können natürliche oder juristische Personen aufgenommen werden, welche zur Erfüllung der Zielsetzungen des Vereins aktiv beitragen.

B) Passivmitglieder:
Es können natürliche und juristische Personen aufgenommen werden.

c) Ehren- und Freimitglieder.

d) Mitgliederbeiträge:
• Aktivmitglieder: CHF 3'500 p.a.
• Passivmitglieder: CHF 500 p.a.

Die Generalversammlung kann abweichende Mitgliederbeiträge beschliessen (vgl. Art. 13, lit. k)

Art. 16

Es haftet nur das Vereinsvermögen in der Höhe der Mitgliederbeiträge. Es besteht keine Haftung der Mitglieder über ihren geschuldeten Mitgliederbetrag hinaus.

Art. 17

Die Aufnahme als Mitglied erfolgt durch den Vorstand. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Jedes neu eintretende Mitglied erhält die Statuten.

Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er kann jederzeit erfolgen, doch befreit er nicht vom Arbeitseinsatz bzw. von der Verpflichtung zur Zahlung bereits vorher fällig gewordener Beiträge und derjenigen für das laufende Vereinsjahr.

VI. RECHNUNGSABSCHLUSS

Art. 18

Das Vereinsjahr dauert vom 1. Juli bis 30. Juni. Die Jahresbeiträge sind in der ersten Hälfte des Vereinsjahres fällig.

VII. AUFLÖSUNG

Art. 19

Für die Auflösung des Vereins ist eine ausserordentliche Generalversammlung einzuberufen, deren Beschlussfähigkeit Art. 7 der Statuten zu genügen hat.

Die Liquidation findet dann durch den Vorstand statt, falls die Generalversammlung nicht besondere Liquidatoren beauftragt. Die Kompetenzen der Generalversammlung bleiben auch während der Liquidation im vollen Umfang in Kraft.

Über die Verwendung des Vereinsvermögens im Falle der Auflösung entscheidet die Generalversammlung auf Vorschlag des Vorstandes; doch soll - wenn kein gegenteiliger Beschluss gefasst wird - das Vermögen in jedem Falle pro rata an die Mitglieder zurückbezahlt werden.

VIII. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Art. 20

Falls der Verein im Handelsregister eingetragen wird, ist der Vorstand mit dem Vollzug beauftragt.

Art. 21

Der Verein Grundeigentümer Zürich West pflegt freundschaftliche Bezie-hungen zu anderen Vereinen und Körperschaften.

Art. 22

Der Verein kann Nebenorganisationen und Sektionen gründen.

Art. 23

Diese Statuten treten am Tage ihrer Annahme durch die konstituierende Versammlung in Kraft. Sie sind an der konstituierenden Versammlung des Vereins Grundeigentümer Zürich West am Mittwoch, 11. September 2002 angenommen worden.

Die ausserordentliche Generalversammlung hat mit Beschluss vom 5.6.2008 die Änderung der Artikel 2, 6, 7, 13, 15, 19 und 23 genehmigt. Die Änderungen treten sofort in Kraft.

Die Generalversammlung hat mit Beschluss vom 2.11.2011 die Aenderung des Artikels 15 genehmigt. Die Aenderung tritt sofort in Kraft.

 

Reglement zur Aufnahme von Mietern als Aktivmitglieder in den VGZW

11. Januar 2012 / Beschluss des Vorstands

 

Mit der Anpassung der Statuten in der Fassung vom 2. November 2011 können neu auch Mieter als Mitglieder in den Verein aufgenommen werden.

Für die Aufnahme der Mieter gelten folgende Vorgaben:

- Die Mieter akzeptieren den Vereinszweck und unterstützen diesen aktiv durch ihr Firmenengagement bzw. ihren Auftritt in Zürich-West.

- Die Interessen des Mieters stehen im Einklang mit denen der Grundeigentümer. Eine hochwertige städtebauliche und verkehrliche Entwicklung von Zürich-West wird aktiv unterstützt.

- Die Firma verfügt über mindestens 50 Mitarbeitende bzw. mindestens 50 Wohnungen bzw. 5'000 m2 Mietfläche.

- Die Mieter verfügen über einen Generalmietvertrag für eine gesamte Liegenschaft bzw. grössere Teile dieser. Die Mietvertragsdauer beträgt mindestens 10 Jahre bzw. wird für einen solchen Zeitraum glaubwürdig beabsichtigt.

Der Vorstand behält sich vor, bei Abweichungen von den Vorgaben mit entsprechender Begründung den Mietgliedern einen Mieter als neues Vereinsmitglied vorzuschlagen. Der Vorstand muss dann geschlossen hinter diesem Vorschlag stehen.

 

Aufnahmeprozess für Mieter als neue Mitglieder:

Im Gegensatz zur Aufnahme von Eigentümern als neue Mitglieder, welche durch Vorstandsbeschluss erfolgt, gilt für die Aufnahme von Mietern der nachfolgende Aufnahmeprozess:

- Bestimmen eines „Göttis“ aus den Mitgliedern des Vorstands für den anfragenden Mieter (ggf. durch den anfragenden Mieter selbst).

- Der Vorstand klärt ab und entscheidet, ob der anfragende Mieter den Vorgaben des Reglements entspricht und beschliesst die Anfrage an alle Mitglieder zu versenden oder diese zurück zu weisen.

- Schriftliche Anfrage aller Mitglieder (per E-Mail) mit der Bitte bei Gegenstimmen diese innert Monatsfrist schriftlich (per E-Mail genügt) an den Vorstand zu senden.

- Treffen innert der gesetzten Monatsfrist keine Einsprachen ein, steht es dem Vorstand frei, den anfragenden Mieter als neues Mitglied per Vorstandsbeschluss aufzunehmen. Liegen Gegenstimmen vor, versucht der im Vorstand zuständige Götti diese mit dem Einsprechenden zu klären. Falls eine Klärung und anschliessende offizielle Zurücknahme der Einsprache nicht möglich sind, wird dem anfragenden Mieter durch den Vorstand die Absage schriftlich erteilt. Die Absage erfolgt ohne Begründung bzw. Nennung des Einsprechenden.

- Der Beschluss über die Aufnahme des neuen Mitglieds erfolgt durch den Vorstand per sofort. Bei Eintritt im laufenden Vereinsjahr behält sich der Vorstand vor, den Jahresbeitrag entsprechend anzupassen.

Die neuen Mitglieder werden an der kommenden Generalversammlung offiziell begrüsst.